Lifestyle & Interior Blog...

Mittwoch, 8. Juni 2016

Weight Watchers oder Meine Vorher-Nachher Geschichte




Die liebe Alnis von alnisfescherblog hat mich zu diesem Thema inspiriert. Alnis möchte gerade mit Hilfe von Weight Watchers ihr Gewicht um 10 Kilo reduzieren.

Spontan erinnerte ich mich an meine Geschichte. Ich habe auch nicht lange überlegt und hier zeige ich euch meine Vorher-Nachher Fotos,...ein Teil meines Lebens, wenn auch ein pfündiger ;-)




Nachher



Ich hörte 2001 mit dem Rauchen auf und ersetzte leider Rauchen durch Essen ...so nahm ich bis 2007 ganze 33 Kilo zu... und landete bei Konfektionsgröße 48, mit über 90 Kilo.
Zum Schluss hin wog ich mich gar nicht mehr...

Versteht mich richtig, ist jemand mit seinem Gewicht zufrieden und fühlt sich wohl, dann finde ich das supergut. Egal wie viele Kilo es sind!

Doch für mich war es eines Tages nicht mehr in Ordnung und mein Wohlfühlen stimmte irgendwie nicht mehr.
Dazu schlichen sich dann noch gesundheitliche Einschränkungen ein....eines morgens stand ich auf und dachte, des nächtens hätte mir jemand zwei Nägel in die Fersen gehämmert.
Meine Eigendiagnose: Fersensporn bds.!

Als die ersten 10 Kilo fielen, verschwanden die eingehämmerten Nägel in meinen Fersen wie durch Zauberhand.






Vorher



Mein Schlüsselerlebnis kam beim Bügeln. Ich legte meine Hose aufs Brett und dachte:

"Man ist die aber riesig...ist das echt deine?"

Da war der Groschen gefallen und ich meldete mich bei Weight Watchers an.

Zum ersten Treffen ging ich mit meiner Freundin...vor uns saßen zwei hübsche Puppen die eigentlich schlank waren,...ich flüsterte meiner Freundin zu:
"Warum sind die hier?...Um zwei Kilo abzunehmen?"

Als dann die Leiterin die beiden Puppen dann bat, sie sollten uns Neuen doch mal erzählen wie viel Gewicht sie denn reduziert hätten....sagten beide, sie seien in der  Erhaltungsphase und hätten über 30 Kilo verloren.

Ihr könnt euch in etwa mein dummes Gesicht vorstellen?





Vorher







Nachher




Innerhalb 9 Monaten nahm ich dann 33 kg ab...kochte die Rezepte nach und walkte wie ein Weltmeister mit meiner Fellnase Pauli.

Heute habe ich wieder Größe 38...walke regelmäßig und esse trotzdem gern.
Wenn mal 2 Kilo mehr auf der Waage sind bleibt mir nicht das Herz stehen, dafür bin ich zu sehr Genießerin, aber ich behalts im Auge ;-)


Letztlich ist es aber egal auf welchem Weg man sein Wunschgewicht erreicht...jeder wie er mag und kann.


Wie ist das bei euch? Behaltet ihr euer Gewicht im Auge oder juckt es euch nicht?


Liebe Grüße
Astrid





Dienstag, 7. Juni 2016

DIY: Kleiner Ikea Hack oder... eine gelbe Lampe




Vor ein paar Tagen tippte der LieblingsMann beim studieren einer Wohnzeitschrift, mit dem Finger auf ein Bild.

" Schau mal hier...die ist echt schön!"

Ich verschluckte mich fast am Kaffee...und fragte freudigstaunend:
"Die gelbe Lampe da?...Die gefällt dir? Wirklich?"

Mir gefallen gelbe Lampen sowieso und im Geiste sah ich mich schon in meinem Fundus kramen und meine alte Ikealampe, namens FOTO raussuchen.








Nachdem ich ihn meinen inquisitorischen Fragen unterzogen hatte und ich sicher war, die gefällt dem Hausherren auch morgen noch...zog ich mich in meine Werkstatt zurück.














                                                                                                                          Nicht das ihr jetzt denkt: "Oh...ist die fleißig, die legt ja sofort los"....nö, normalerweise bin ich nicht 
so fix...leide da eher unter Prokrastination.
Doch hier musste ich schnell handeln.

Nicht das ihm übermorgen einfällt...Gelb sei doch nicht so ne schöne Farbe ;-)




Ich habe sie mit Sprühfarbe lackiert, leider habe ich in der gebotenen Eile kein Vorher-Foto gemacht...ursprünglich war sie mattchrom.

Jetzt hängt das schöne Stück im Esszimmer und wir haben unsere Freude dran!

Bei Gelb denke ich ja direkt an die Sonne...ich weiß nicht wie es euch dabei geht.

Die Farbe Gelb löst einfach schöne Gefühle in mir aus :-)














Andere Gefühle kriege ich, wenn ich meinen Fundus anschaue, da plagt mich ein schlechtes Gewissen. Denn einige Projekte möchten getan werden.

Doch papperlapapp, jetzt gehe ich erstmal zu der dicken Sonne und werde genießen.

Dann ist erstmal das Makeover der Rattanmöbel an der Reihe...(oder das kleine 50er Jahre Schränckchen)
ich red grad so, als hätte ich schon angefangen.

Aber bald, ganz bestimmt...oder morgen...oder übermorgen! *lächel


Wie steht es bei euch mit euren Projekten....Seid ihr auch manchmal von der Verschieberritis geplagt?



Liebe Grüße
Astrid

Donnerstag, 2. Juni 2016

Der Einzug von zwei Grazien und eines Helden - oder- einfach nur Sperrmüll?


Tadaaaa!

Darf ich vorstellen: Die zwei Grazien und der Held sind letzte Woche bei mir eingezogen...ein grandioser Sperrmüllfund. Oder?

Zwei MidCenturyNightstands und ein kleines TeakSchränkchen auf Rollen!




















Die Grazien wohnen jetzt im Schlafzimmer und der Held hat im Wohnzimmer seinen Plätzchen gefunden.

Ja......, ich kann das Gelb auch nicht mehr sehen...zumindest nicht auf allen vier Wänden.






































Der Held:










Es war wirklich eine Glückswoche für mich...nicht nur findetechnisch gesehen.



 


Ich frage mich ja immer... wie man so etwas wunderbares einfach entsorgen kann.
Doch wahrscheinlich fragen sich die, die es entsorgen, wer wohl auf die Idee kommt so etwas mitzunehmen.

Ich ernte dann schon komische Blicke wenn ich, wohlmöglich noch im Businessoutfit, am Straßenrand in Sperrmüllbergen rumkrame.

Vor Jahren fuhr ich ein Familienmitglied nach Hause, ich nenne kein Namen
und wie es der Zufall so wollte, bekam ich eine Meldung:

Augen an Gehirn, Achtung - Augen an Gehirn - rechte Staßenseite
durchstöberungswürdiger Müll auch Sperrmüll genannt! - Fuß auf Bremse - Vollbremsung auslösen - Wagen zum Stillstand bringen - Sofort - SOFORT!

Tja, und Befehl ist ja schließlich Befehl!

Der Fund: ein alte Aussteuertruhe... nicht schön, aber mit Potential, wie ich immer sagen pflege :-)

Alleine konnte ich sie nicht ins Auto bugsieren und mein Mitfahrer machte keinerlei Anstalten auszusteigen um zu helfen.

Er wiederholte immer nur gebetsmühlenartig: "Neee, ich steig hier nicht aus,neee...hier kennt mich doch jeder"!

Doch dann....nach mehrmaliger freundlicher Aufforderung meinerseits, mit dem Hinweis, per pedes wäre sein Weg sehr lang bis nachhaus, war die Truhe auch schon verladen.
 

Ich liebe es einfach schöne Dinge zu finden, egal ob am Straßenrand, auf dem Flohmarkt oder auch in schnuckeligen Geschäften.


Und wie ist das bei euch? 
Seid ihr auch SperrmüllRetter? 
Oder GebrauchtMöbelRetter?


Liebe Grüsse und viel Glück wünscht Astrid